Neuartiges Konzept für die Entwicklung ambulanter Pflegedienste in Sachsen

Chemnitz, 26.02.2020: Die dieswöchige Auftaktveranstaltung verschaffte einen ersten wertvollen Überblick über das vom Land Sachsen geförderte Projekt PFLEX SACHSEN. Ein ausgewählter Kreis von interessierten Unternehmen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fand sich in den Räumlichkeiten des WohnXperium e.V. zusammen und tauschte sich zu themenspezifischen Inhalten aus. Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv. Der Anstoß zur offiziellen Teilnahmebekundung ist gegeben.

Das Programm sorgte für eine lockere Atmosphäre. Im Interviewformat vermittelte das Projektteam die Inhalte des Projekts PFLEX SACHSEN. In Kleingruppen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen auszutauschen und über Handlungsfelder der ambulanten Pflege zu diskutieren. „Ich finde die Vernetzung mit anderen Pflegediensten sehr hilfreich. Man kann gegenseitig viel voneinander lernen“, betont eine Teilnehmerin. Bei einer Führung durch das WohnXperium mit Frau Alexandra Brylok konnten die Anwesenden erleben, wie sie die Räumlichkeiten auch als physischen Lern- und Experimentierraum nutzen können. Ein Kurzvortrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin versorgte die Teilnehmenden mit neuesten Erkenntnissen zu Digitalisierung und Gesundheitsförderung in der Pflege sowie aktuellen Informationen der „Offensive Gesund Pflegen“. Durch den Tag moderierte Frau Marit Bartetzko, Leiterin des Projekts und Mitarbeiterin der ATB gGmbH.

Im Rahmen des Projekts wird die Entwicklung von sächsischen ambulanten Pflegediensten durch eine innovative Methode vorangetrieben. Lern- und Experimentierräume sollen den Unternehmen dabei einen klaren Mehrwert bieten. „Wir möchten den Unternehmen nichts überstülpen, sondern den Mitarbeitenden die Möglichkeit der eigenständigen Entwicklung geben“, erklärt Frau Eva-Maria Bochenek, Mitarbeiterin im Projekt für die RKW Sachsen GmbH. Ein zusätzliches Beratungsangebot steht den Unternehmen zur Verfügung, die aktuell keine Kapazitäten für einen Lern- und Experimentierraum haben. Um die Branche nachhaltig zu vernetzen, sind sowohl unterschiedliche Veranstaltungen über das Jahr verteilt geplant, als auch auf der Projektwebsite die Möglichkeit dazu gegeben.

Die ersten Anmeldungen sind eingegangen, Interesse- und Teilnahmebekundung ist weiterhin gewünscht.

Höchste Zeit für ein Abenteuer, oder?